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Bergzeitfahren in der Bobbahn Winterberg 02.07.2011
Quälende Meter zum Ziel
Winterberg, 03.07.2011
Nicht Zweier-und Viererbobs, nicht Rodler und auch nicht Skeletonis standen im Mittelpunkt auf der Bobbahn in Winterberg. Es waren die Radsportler, die beim ersten Bergaufsprint im Eiskanal ihr Können zeigten.
"Schon auf Grund der Höhenmeter ist dieser Bergaufsprint eine echte Herausforderung", erklärt Thorsten Kunkel, erster Vorsitzender vom Veranstalter SC Siedlinghausen. Der Start war im Zielbereich und dann ging es bergauf bis zum Startbereich der Bahn. 15 Steilkurven, 1330 schweißtreibende Bahn- und 110 Höhenmeter, bei diesen Herausforderungen hatten nur die Durchtrainiertesten eine Chance.
Insgesamt 60 Teilnehmer, aus NRW und dem benachbarten Hessen, kämpften um die Siegerplätze. Gestartet wurde im Abstand von 90 Sekunden. Die schnellsten Fahrer schafften die Strecke im Eiskanal in vier Minuten, das ist ein Durchschnitt von 19,5 km/h. Zum Vergleich: Die Viererbobs brauchen rund 55 Sekunden bergab, das ist eine Geschwindigkeit von 85 km/h.
Bericht vom Sauerlandkurier vom 03.07.2011
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60 Starter wagten die Herausforderung in der Bobbahn
Bestzeit beim Bergaufsprint lag bei gut dreieinhalb Minuten
Winterberg (Hochsauerland) Trotz des kühlen Wetters floss der Schweiß in Strömen. Nach 110 Höhen- und 1330 Bahnmetern mit 15 Steilkurven war es geschafft. Den Bergaufsprint in der Bobbahn Winterberg Hochsauerland bewältigten die stärksten Radfahrer in weniger als fünf Minuten.
60 Teilnehmer waren am Start, etwas weniger als die Veranstalter zunächst vermuteten und dem regnerischen Wetter geschuldet. Fünf Frauen wagten den Kraftakt auf zwei Rädern in gemeinsamer Wertung mit den Männern. Sogar ein Tandem war am Start, fuhr aber außerhalb der Wertung.
Sieger mit deutlichem Vorsprung ist Thomas Göllner vom Team medienfabrik Gütersloh. Er bewältigte den Bergaufsprint in einer Zeit von 3:32.21 Minuten. Den zweiten Platz sicherte sich Christoph Hüttemann aus Olsberg.
Angefeuert wurden die Athleten von zahlreichen Zuschauern in der Zielkurve der Bahn, die beim Bergzeitfahren den Startpunkt bildete. Insbesondere am Video-Cube der Sparkasse Hochsauerland am Starthaus verfolgten zahlreiche Schaulustige die Einzelsprints in der engen Röhre.
Der anspruchsvolle Bergaufsprint an dem außergewöhnlichen Austragungsort war schon im Vorfeld der Austragung auf reges Interesse in Sportlerkreisen und in der Öffentlichkeit gestoßen. Teilnehmer und Veranstalter sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. „Der Bergaufsprint in der Bobbahn kombinier perfekt zwei für die Ferienwelt Winterberg wichtige Sportarten und schlägt die Brücke zwischen Sommer- und Winteraktivitäten“, erklärt Tourismusdirektor Michael Beckmann. Darum soll die Veranstaltung 2012 in die nächste Runde gehen. „Damit es uns gemeinsam mit dem engagierten Ausrichter, dem Skiclub Siedlinghausen und seinen vielen freiwilligen Helfern, gelungen, die Bobbahn in den Blickpunkt zu rücken.“
Bericht von Dorfinfo.de
MTB-Marathon-Saalhausen 14.05.2011
So eine selektive Veranstaltung mit nicht Enden wollenden Anstiegen, Abfahrten, Schiebepassagen sowie Single- und Wurzeltrails sind wir noch nie gefahren.
Uns wurde alles abverlangt was wir an Mut und technischen Können aufbringen konnten. (Mut besonders vom Co-Piloten) Wir haben es bis dato noch nie erlebt das wir auf Abfahrten über 70 Stundenkilometern erreicht haben und sich das Tandem in den Kurven so versetzt hat.
Das hat zwar sehr viel Spaß gemacht, aber uns dennoch viel Kraft gekostet. Die letzten Kilometer vorm Ziel verlangten dann nochmal alles von uns ab, was wir überhaupt noch geben konnten und wir fuhren als erstes Tandem ins Ziel. Unsere Angstgegner aus Attendorn hatten wieder, wie beim Mega-Sports in Sundern-Hagen mit technischen Problemen zu kämpfen und mussten kurz vorm Ziel aufgeben und uns so den Tandem-Sieg überlassen. Die Technik an unserem Tandem hielt Stand, obwohl sie noch nie so belastet wurde wie hier. Auf den sehr steilen Anstiegen überkam uns doch des öfteren das Gefühl, das die Ketten reißen könnten. Doch alles hielt und zeigte uns das wir über die Jahre das richtige Setup fürs Tandem gefunden haben. Wir werden jetzt aber vorsichtshalber trotzdem die Bremsen, Kettenblätter, Ketten und Ritzel ersetzen da sie doch arg gelitten haben. (Das wird wieder teuer) Der Veranstaltung geben wir somit eine 1+ und freuen uns schon aufs nächste Jahr in Saalhausen.
SKS-Mega-Sports-Marathon 30.04.2011 Sundern-Hagen

Wieder mal hatte der Veranstalter Glück mit dem Wetter. Bei strahlenden Sonnenschein konnten sie die 1600 Marathonfahrer auf einer für unser Tandem optimale Strecke schicken.
Wir selber rechnetet jedoch nicht mit einer guten Zeit ins Ziel zu kommen, da Raimund mit starken Grippe Symptomen zu kämpfen hatte. Er hat während des Rennens fast eine Packung Tempos verbraucht, doch da sieht man wiederum die Vorteile eines Tandems, als Co-Pilot konnte er alles während der Fahrt erledigen. Dies waren aber unsere einzigen Probleme.
Die Technik hat alles super überstanden und Raimunds Kolleginnen und Kollegen haben ihn mit Transparenten so gepusht, das wir trotz Grippe ins Ziel kamen.
Das zweite Tandem-Team aus Attendorn hatte nicht so viel Glück. Ihnen ist die vordere Kette am höchsten Punkt in Wildewiese gerissen. Da aber Meinolf (Co-Pilot) so gut trainiert ist, hat er eben bis ins Ziel alleine getreten (Respekt).
Wir hatten zum ersten mal unsere Bike-Cam nach hinten ausgerichtet und dadurch ein super Video drehen können (Video).
Da alles (besonders die Abfahrten) so gut geklappt haben, konnten wir unsere Zeit vom letzten Jahr noch um über 5 Minuten unterbieten. Komischerweise wurden wir immer in den Single-Trail Passagen von anderen Teilnehmern aufgehalten und da sagt doch noch einer mit einem Tandem kann man keine Single-Trails fahren. Alles in allem eine super Veranstaltung. Einige Fahrer waren jedoch über die sehr zurückhaltende Siegerehrung enttäuscht. Wer so erfolgreich ist wünscht sich halt auch ein wenig Anerkennung.
Raimund und ich konnten uns hingegen nach dem Rennen gegenseitig loben. Auch wieder ein Vorteil eines Tandem-Teams.
XTASY – WILDWALD – VOSSWINKEL - MTB - MARATHON 29.08.2010
VIDEO VON VOSSWINKEL 2010 http://www.youtube.com/watch?v=fy86nG9I_dY
ES WAR MAL WIEDER EIN SEHR LIEBEVOLL ORGANISIERTER MARATHON, WIE MAN IHN KAUM NOCH KENNT.
MAN MERKTE DAS DIE VERANSTALTUNG DES RADSPORT WEGENS ORGANISIERT WURDE.
DIE STRECKENWAHL KAM UNSEREM TANDEM SEHR ENTGEGEN.
WIR HATTEN NUR DIE LETZTEN DREI KILOMETER MIT EINEM SEHR MATSCHIGEM SINGLE-TRAIL ZU KÄMPFEN.
DURCH UNSER HOHES GEWICHT ( ZWEI LEUTE AUF EINEM RAD ) SANKEN WIR SEHR TIEF EIN.
WIR MUSSTEN DANN VOM RAD, UM ES AUS DEM MATSCH ZU ZIEHEN ODER ZU SCHIEBEN.
AUCH HATTEN WIR LEICHTE PROBLEME MIT EINEM UNSERER HINTEREN RITZELN.
BEI STÄRKERM TRETEN SPRANG DORT IMMER DIE KETTE ÜBER.
ALSO WURDE DER GANG EINFACH ÜBERSPRUNGEN, WAS MAN(N) IM EIFER EINES MARATHONS DANN DOCH
AUCH MAL VERGESSEN HAT UND SO INS LEERE GETRETEN IST.
ZUFRIEDEN UND VON OBEN TROCKEN HABEN WIR DAS (UND UNSER) ZIEL ERREICHT.
2011 WERDEN WIR WIEDER IM WILDWALD VOSSWINKEL STARTEN.
TOLLE ORGA, TOLLE STRECKE UND NETTE STRECKENPOSTEN. DANKE.
SKS-BIKE-MARATHON-SUNDERN 2010
MEGA-SPORTS 24.04.2010
VIDEO VON MEGA-SPORTS http://www.youtube.com/watch#!v=nU7S0WffFsE
WIEDER MAL WAR DAS WETTER AM STARTMORGEN VON MEGA-SPORTS WUNDERSCHÖN.
DAS EINZIGE PROBLEM WAS WIR HATTEN, WAR OB WIR MIT ODER OHNE WIND-WESTE FAHREN SOLLEN.
WIR FUHREN OHNE UND DAS WAR AUCH DIE RICHTIGE ENTSCHEIDUNG.
PUNKT 11:00 UHR WURDE GESTARTET UND WIEDER MAL WAR ES EINE TOLLE FAHRT DURCH EINE MENSCHENMENGE WIE MAN SIE NUR ZU KARNEVAL AUF SUNDERNS STRAßEN SEHEN KANN.
DEN ERSTEN BERG (DIE SILMECKE) WURDE MAN DURCH DIE VIELEN ZUSCHAUER FÖRMLICH HOCHGETRIEBEN.
DER BERG WAR FÜR UNS ABER AUCH GLEICH DER ERSTE TEST, OB UNSERE KETTE HÄLT.
WIR HABEN VOR DER VERANSTALTUNG ALLE KETTENBLÄTTER, KETTEN UND DIE RITZEL ERNEUERT.
DOCH BEI UNSERER PROBEFAHRT HAKTE DIE TEURE ROHLOFF KETTE (39 EURO) UNTER DRUCK
IMMER WIEDER IM GROßEN KETTENBLATT FEST.
ALSO WURDE NOCHMALS DAS NEUE KETTENBLATT GEWECHSELT, ABER ES HAKTE NOCH IMMER.
DANN DIE TEURE KETTE RUNTER UND EINE GÜNSTIGE VON SHIMANO DRAUF (9 EURO) UND SIEHE DA ES LIEF.
DOCH HATTEN WIR DIE ERSTEN BERGE IMMER EIN UNGUTES GEFÜHL, DAS UNS DIE GÜNSTIGE KETTE
REIßEN KÖNNTE, DA JA BEI EINEM TANDEM GEWALTIGE KRÄFTE AN DER KETTE ZERREN.
DIE TECHNIK HIELT, ABER WIE WAR ES MIT DEN BEIDEN FAHRERN?
RAIMUND HATTE NACH CA. 5KM SCHON SEITENSTICHE UND WIR DACHTEN BEIDE DAS WIR NICHT SO GUT DRAUF SIND WIE SONST DIE JAHRE, DA WIR DURCH DEN LANGEN WINTER SEHR WENIG GEFAHREN SIND.
DOCH NACH KURZER ZEIT HABEN WIR DANN UNSEREN RHYTHMUS GEFUNDEN UND ALLES WAR WIEDER
IM GRÜNEN BEREICH.
LEIDER VERLIEREN WIR BEI DEN BERGAUFSTÜCKEN IMMER WIEDER SEHR VIEL ZEIT, DA MAN NUN MAL MIT EINEM TANDEM EIN DRITTEL MEHR KRAFT AUFBRINGEN MUSS WIE BEI EINEM NORMALEM RAD.
DAS KOMMT DAHER DA ZU EINEM EIN TANDEM TIEFER EINSINKT UND ZUM ANDEREN DAS DURCH DIE LANGEN KETTEN SEHR VIEL KRAFT VERLOREN GEHT.
ABER JEDER BERG HAT AUCH MAL EIN ENDE, DANN HEIßT ES POPO ZUSAMMEN KNEIFEN UND HOFFEN
DAS NICHTS BRICHT ODER KEIN REIFEN PLATZT.
ABER AUCH DER HINTERMANN MUSS JETZT SEINEM VORDERMANN VOLL VERTRAUEN.
DURCH DAS HOHE GEWICHT UND DEM LANGEN RADSTAND KANN MAN MIT EINEM TANDEM
GEWALTIGE GESCHWINDIGKEITEN ERREICHEN.
WIR KONNTEN ZWAR DIE ZEIT DIE WIR BERGAUF VERLOREN HABEN NICHT EINHOLEN,
ABER WIR HABEN VON WILDEWIESE BIS HAGEN EINE UNMENGE AN BIKERN ÜBERHOLEN KÖNNEN
UND SO SOGAR UNSERE ZEIT VOM VORJAHR UM 10 MIN UNTERBIETEN KÖNNEN.
SOMIT WAREN WIR NACH DER VERANSTALTUNG GUT DRAUF UND DAS EINZIGE WAS RUNTER WAR WAREN
UNSERE BREMSBELÄGE VON DER SCHEIBENBREMSE, DIE WIR NATÜRLICH VORHER AUCH ERNEUERT HABEN.
BEI EINEM TANDEM KOSTET ES ZWAR DAS DREI BIS VIERFACHE AN MATERIAL WIE BEI EINEM NORMALEN
RAD, ABER DER SPASSFAKTOR IST DAFÜR DOPPELT SO GROß, DA MAN SICH JA AUCH ZU ZWEIT ÜBER SEINE LEISTUNG FREUEN KANN. (UND WENN WAS GEBROCHEN WÄRE HÄTTEN WIR BESTIMMT AUCH EIN DOPPELZIMMER BEKOMMEN :-)
WIEDER MAL GILT UNSER DANK DEM VERANSTALTER, SEINEN HELFERN UND ALLEN SPONSOREN.
DANKE.
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Saalhausen 09.05.2009
MTB-Marathon Saalhausen 2009
Morgens um 5:00 Uhr ging der Wecker.
Um 6:30 Uhr nur noch Schmolls abholen und auf nach Saalhausen.
Wie üblich gingen Steffi, Gabi und Marius die Startnummer holen.
Schon bei der Fahrt nach Saalhausen hatten wir sehr viel Spaß im Auto.
Nur noch warm fahren und ab in die Startaufstellung.
Punkt 9:00 Uhr erfolgte der Start. Nach einer Runde durch das Dorf ging es in den Berg, wo nach
ca. 500 m alle vom Rad mussten da nichts mehr ging. (Stau)
Die nächsten 1500 m wurden geschoben wo wir erst sehr sauer drüber waren.
Doch irgendwie hat die Schieberei uns die Anspannung genommen.
Es wurde dann sehr viel über den Veranstalter geräuchert und gelacht.
Wir stellten uns das Gästebuch von Morgen im Internet schon vor.
Doch noch nicht genug von der Schieberei, wo nach 2 km schon wieder ein Kyrill Wald aber diesmal
zu Fuß bergab bezwungen werden musste. Auch da gab es wieder viel zu lachen.
Jetzt ging die Veranstaltung aber nur noch auf traumhaften Wegen und Singeltrails auf und ab durch die
Berge von Saalhausen. Uns machten nur die langen Anstiege zu schaffen da man mit einem Tandem
ca.30% mehr Kraft braucht als auf einem normalen Rad. Doch das ist ja die Herausforderung mit einem
Tandem MTB-Marathons zu fahren.
Wieder ging unsere Kette kaputt, wir konnten trotz des Schadens aber bis ins Ziel fahren.
Wo wir aber sehr von enttäuscht waren.
Wie schon im Jahr davor war der Marathon mal wieder nur der kleine Bruder der Bundesliga Läufe.
Man fuhr unter Ferner liefen ins Ziel da ja auf der Bundesliga Strecke so berühmte Stars wie die vom SKS Team trainierten und wir ja nur einen Marathon gefahren haben.
Doch nichts desto trotz war es mal wieder eine der schönsten Veranstaltungen die wir gefahren sind.
Danke an den Veranstalter und seinen Helfern.
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Mega-Sports 25.04.2009
Die Probefahrt für Mega-Sports 2009 mussten wir nach nur 250 m mit gerissener Kette beenden.Dieses Jahr haben wir nur sehr wenig für den Marathon trainieren können, da wir beide privat viel um die Ohren hatten.Nun war der Tag der Veranstaltung gekommen. Das Wetter war super: Sonne pur und blauer Himmel.
Die Veranstalter haben mal wieder alles gegeben um eine super Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Alles ging sehr harmonisch vonstatten.
Wir waren um 10:00 Uhr in der Startaufstellung, so dass wir noch viele nette Gespräche mit den anderen Teilnehmern führen konnten.
Um 11:00 Uhr war dann der Start.
Erst im großen Pulk durch Sundern wo uns mal wieder sehr viele Bekannte, Verwandte, Arbeits-kollegen und - kolleginnen mit Plakaten und Zurufen anfeuerten. War mal wieder ein tolles Gefühl mit dem Tandem durch so eine begeisterte Menge zu fahren.(DANKE!).
Auf der Silmecke kam man sich vor wie auf einer Bergetappe bei der Tour de France.Durch den Beifall der Zuschauer wurde man förmlich den Berg herauf getragen. In Höhe von Allendorf ging es dann auf die Wald- und Wiesenwege die durch die Trockenheit sehr staubig waren.Dieses Jahr waren mal wieder sehr schöne Singletrails in die Strecke eingebaut.Durch die Größe unseres Tandems hatten wir doch warne zu kämpfen.Die Steigung bis nach Wildewiese wurde für uns wegen dem mangelnden Training sehr anstrengend.Doch dann schlug unsere Stunde, da wir es bergab mit dem Tandem krachen lassen konntenund noch viele andere Teilnehmer überholt haben. Dann kam der Zieleinlauf in den Bikodrom von Hagen wo wir wieder mit viel Applaus empfangen wurden.
Erschöpft aber total glücklich und für uns mit einer super Zeit konnten wir die Veranstaltung mal wieder als total gelungen verbuchen.
Danken wollen wir dem Veranstalter und seinen vielen Helfern für diese tolle Veranstaltung und natürlich bei allen die uns so begeistert angefeuert haben. Alle haben einen guten Job gemacht.
Wir kommen 2010 wieder.
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Mit dem Tandem auf Platz 18.
Die NRW-Marathon Trophy 2008 haben wir in unserer Altersklasse von 242 Teilnehmern auf Platz 18 beendet.
2009 werden wir dieses Ergebnis natürlich noch toppen :-)
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Mit angezogener Handbremse beim Langenberg-Marathon 2008
Die Wettervorhersagen waren grauenhaft: Wind und sehr viel Regen bei Temperaturen im einstelligen Bereich. Aus dem Grund haben wir uns die Startunterlagen schon am Vorabend geholt. So mussten wir morgens nicht all zulange in dem miesen Wetter ausharren.
Doch als wir morgens wach wurden, war das Wetter einigermaßen gut und wir hatten die Hoffnung, wenigstens den Start trocken zu überstehen. Es war zwar kühl und windig; doch dagegen kann man ja die richtige Kleidung wählen. Also gut gefrühstückt, Tandem auf den Anhänger, los nach Wiemeringhausen, Tandem wieder abgeladen, warm angezogen und auf zum „warm-up“. Doch schon nach 50 m kam der berühmte Hammer, als wir eine kleine Steigung hoch mussten. Die kam uns vor, als ob wir die Eiger-Nordwand bewältigen müssten. Und uns wurde klar, dass wir konditionell so mies drauf waren, wie noch nie bei einem Marathon. “Na das sollte ja was werden“! Doch es war der letzte Lauf zur Bike-Sport-News Marathon-Trophy bei der wir bis jetzt alle Läufe mit gefahren sind und auch bei jedem Rennen ins Ziel gekommen sind. Also wollten wir jetzt natürlich unbedingt diesen letzten Lauf auch noch ins Ziel fahren; koste es was es wolle. Wir quälten uns also weiterhin warm und trafen dabei auch das Tandem-Team aus Attendorn. Meinolf hatte dieses mal Matthias als Fahrer angeheuert (den Bruder von Henning, der sonst mit Meinolf fährt). Wir fragten die beiden dann, ob wir nicht mal vorne fahren dürften, um mal zu sehen, was es für ein Gefühl ist, erster zu sein. Doch Spaß bei Seite! Zu unserer “Verteidigung“ ist zu erwähnen, dass die beiden Attendorner Lizenzfahrer sind und soviel Kilometer in den Beinen haben, wie wir wahrscheinlich pro Jahr mit unserem Auto fahren.
Bei uns steht eher der Spaß im Vordergrund und da ist das Training ............
Der Spaß fiel bei uns in Wiemeringhausen aber zunächst noch ein wenig sparsam aus, weil wir wussten, dass es einen rd. 10 km langen Anstieg zu bewältigen galt.
Bei der Startaufstellung durften die Lizenzfahrer in die erste Reihe und wir ans Ende zu all den anderen Bikern, die einfach nur zum Spaß fahren. Trotz maximal 8° C Außentemperatur (gefühlte 0 °C) gab es im Starterfeld auch einige “Heißkisten“, die in kurzen Trikots starteten.
Pünktlich um 10.00 Uhr erfolgte dann der Start, der mit einer 8 km langen Einführungsrunde begann. Wir mussten da schon immer an die 10 km lange Steigung denken. Unsere Beine offensichtlich auch: die fühlten sich nämlich schon jetzt fast tot an. Aber Aufgeben kam nicht in die Tüte. Unser Wille war da und die Beine irgendwann auch wieder. Angefeuert von den vielen Zuschauern und dank der vielen guten Verpflegungsstellen fuhren wir und fuhren und fuhren.
Unterwegs gab es noch ein kleines Missverständnis. Wir hatten die 8 km lange Einführungsrunde zu der regulären Strecke von 43 km noch hinzugerechnet und dachten, wir müssten insgesamt 51 km bewältigen. Das war aber nicht so. Und als wir das begriffen hatten waren wir erleichtert und da lief es schon ein wenig besser. Die Strecke war dann traumhaft. Tolle stetige Steigungen (gut für die Beine), schöne Wurzeltrails und zum Schluss noch ein toller Singletrail. Und da wir uns am Anfang die Kräfte gut eingeteilt hatten, war noch genügend Energie da um vor dem Ziel einige andere Teilnehmer zu überholen.
Wir sind übrigens bei dieser Veranstaltung mit neuen (anderen) Reifen unterwegs gewesen und waren neugierig, wie die sich wohl bewähren würden (Kurvenverhalten, Verhalten bei Matsch und hohen Geschwindigkeiten). Aber wir waren positiv überrascht und wir werden die nächsten Veranstaltungen weiter mit dem “Poco-Reifen“ fahren.
Resüme:
Es war eine tolles Rennen. Die Veranstalter hatten alles im Griff. Die Verpflegungsstationen waren gut bestückt. Unseren Frauen sowie Marius und Jens waren total begeistert von der Bewirtung im Start/Zielbreich. Die Nudeln und Mantaplatte haben gut geschmeckt. Die geschätzten 50 Kuchen und Torten waren der Hingucker.
Da auch noch das Wetter bis ins Ziel einigermaßen trocken geblieben ist, war es -auch für uns- eine gelungene Veranstaltung
Danke an den Veranstalter, alle Helfer, Streckenposten, Feuerwehren ...
Wir kommen nächstes Jahr wieder. Versprochen!
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Sauerland-Bike-Marathon Grafschaft 2008
Nachdem wir in Nordenau mit technischen Problemen zu kämpfen hatten (siehe Bericht Nordenau) und wir das Tandem fast neu aufbauen mussten, hielt es dieses mal - trotz sehr tiefem Schlamm und Waldboden.
In der Woche vor Grafschaft mussten wir am Tandem Schaltwerk, Umwerfer, Kettenblätter, Kassette, Kette und vorsichtshalber auch den Laufradsatz erneuern. Dieser hielt dann leider nur 5 km. Bei unserer ersten Probefahrt flog uns an einem steilen Berg sofort der Freilauf um die Ohren, so dass wir notgedrungen in Grafschaft mit dem alten Laufradsatz an den Start gehen mussten (ist aber alles gut gegangen).
Nun aber zum Rennen in Grafschaft:
Da diesmal am Tandem nichts kaputt gegangen ist, können wir “nur“ von einer sehr gut organisierten Veranstaltung berichten.
Obwohl der Wetterbericht am Vortag totales Sauwetter vorhergesagt hat, standen so viele Zuschauer wie nie an der Strecke. Der Streckensprecher machte seinen Job gut und heizte die Zuschauer richtig an. Es war dann ein tolles Gefühl durch eine so begeisterte Menschenmenge zu fahren.
Die Strecke selbst war für uns bis jetzt die längste Distanz bei einem Marathon mit den meisten Höhen-metern. Konditionell wurden wir ziemlich gefordert , da die Wege sehr aufgeweicht waren und wir mit dem Tandem immer sehr tief eingesunken sind, so dass wir selbst bergab trampeln mussten um nicht stecken zu bleiben.
Wieder einmal lernten wir viele nette Bikerinnen und Biker auch aus Holland, Belgien... kennen, die uns auf unser Tandem ansprachen und wissen wollten wie es ist, mit so einem Rad an solchen Veranstaltungen teil zu nehmen. Es kamen wieder mal sehr viele Sprüche von Zuschauern und anderen Bikern, dass der Hintermann gar nicht mit kurbelt. Das würde ich aber vorne sofort merken. Selbst wenn Raimund hinten trinkt und kurzzeitig vielleicht nicht ganz so viel Druck auf die Pedale gibt, macht sich das sofort bemerkbar.
Da es eine sehr schnelle aber auch sehr rutschige Strecke war, musste Raimund wieder sehr viel Mut und Vertrauen haben, dass der Fahrer sich seiner Verantwortung bewusst ist und es nicht übertreibt. Und ich musste das Vertrauen haben, dass Raimund keine Panik bekommt und einfach aufhört zu trampeln oder völlig unruhig wird, weil dadurch das Tandem sofort instabil wird und nur noch sehr schwer oder sogar gar nicht mehr in der Spur zu halten ist (und das könnte für mich dann ziemlich schmerzhaft ausgehen, da bei einem Sturz der Copilot garantiert auf den Fahrer fällt :-) )
Im Ziel angekommen mussten wir noch ein Interview geben, was für uns sehr ungewohnt war. Vor Aufregung wussten wir gar nicht was wir antworten sollten. Wir hatten am letzten Berg noch einen Schlussspurt hingelegt, weil da so viele begeisterte Zuschauer standen und im Ziel hatten wir dann kaum noch Luft zum Antworten.
Unser Fazit lautet: Bei dieser Veranstaltung möchten wir nächstes Jahr wieder starten.
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Technische Probleme beim Marathon in Nordenau 2008
Bei idealem Marathon-Wetter (24° C, Sonne,Wolken im Wechsel) kamen wir um 13:30 Uhr in Nordenau an. Um 15:00 Uhr war Start; also genug Zeit für Gabi und Steffi, die Startnummern zu holen und für uns, das Tandem startklar zu machen.
Vor dem Start trafen wir dann auch noch unseren Angstgegner: das Tandem-Team aus Attendorn. Henning und Meinolf fahren ein sehr schönes voll gefedertes und mit Rohloff-Nabe ausgestattetes Tandem. Dies war unser erstes persönliches Treffen. Bisher hatten wir die beiden immer nur kurz von hinten gesehen, bis sie aus unserem Blickfeld verschwanden.
Wir “musterten“ die beiden und mussten feststellen, dass sie ganz schön sportlich gebaut sind. Und als wir dann an uns selber herunter schauten, wussten wir jetzt auch endlich, warum die beiden immer schneller sind als wir: Ich schätze mal so 20 Jahre und 30 kg Unterschied zwischen beiden Teams, die wir auch nicht durch Wagemut beim Fahren wieder rausholen könnten. Ich dachte nur, hoffentlich haben wir bei unserem Gewicht wenigstens die besseren Bremsen.
Raimund und ich haben sofort beschlossen, bis zur nächsten Veranstaltung 500g (zusammen) abzunehmen. :-)
Nach dem Kennenlernen bereiteten wir uns dann auf den Start vor und fuhren uns warm. Da funktionierte unser Tandem noch einwandfrei. Also zur Startaufstellung, wo wir uns wieder ziemlich ans Ende stellten, da nach 100 m sofort eine Spitzkehre kam und wir uns aus dem Gedränge raus halten wollten.
Brachte aber nichts; wir steckten mitten drin im Gewühl und mussten sogar aus den Pedalen und am Berg wieder neu anfahren. Nach dem ersten Anstieg schlug dann aber wieder die Stunde des Tandems, als wir auf einer langen ebenen Strecke wieder viele Biker mit über 50km/h überholen konnten.
Da eine Einführungsrunde gefahren wurde, kamen wir nach 5 km wieder am Start-Ziel-Bereich vorbei, wobei die Zeitmessung mit dem Überfahren der Startlinie durch den ersten Fahrer begann. Ich persönlich fand das nicht o. k., denn bis der letzte die Startlinie überfahren hat, hat er schon ca. 10 Min. Rückstand auf den ersten. Zeit, die er nie mehr einholen kann; zumal die Einführungsrunde schon im Rennempo gefahren wurde. In solchen Fällen wären Transponder am gerechtesten (Sender für die Zeitnahme am Fahrrad).
Nun aber zum Rennen.
Auf den ersten Kilometern lief alles super; wir fanden unseren Rhythmus und fuhren unser Rennen bis auf einmal hinten immer wieder die Kette von einem Gang in den anderen sprang. Trotz Nachstellen konnten wir das Problem nicht beheben und die Kette sprang nun immer öfter. Auf den letzten 10 km hakten dann auch noch unsere Kettenblätter vorne an der Kette fest, so dass wir schon damit rechneten, nicht ins Ziel fahren zu können. Die Probleme wurden so massiv dass sich sogar vorne unser Umwerfer verbog und wir bergauf nicht mehr aufs kleinste Kettenblatt schalten konnten. So waren wir gezwungen, auf dem mittleren Kettenblatt den Berg zu bezwingen bis bei uns die Kraft nachließ und wir die Kette per Hand aufs kleinste Kettenblatt legten. Oben angekommen richteten wir den Umwerfer dann provisorisch.
Die Strecke war wunderschön, sehr selektiv mit spektakulären Abfahrten, Singeltrails und gefährlichen Wasserrinnen, wo es trotz eindeutiger Warnungen zu zahlreichen Stürzen kam (ich hoffe alle gingen glimpflich aus).
Wie durch ein Wunder hielt das Tandem dann doch bis ins Ziel, wo wir wieder mit viel Applaus empfangen wurden.
Ohne zu Übertreiben, war das trotzdem für uns bis jetzt die schönste Veranstaltung dieses Jahres, mit einer kleinen aber feinen Organisation sowie sehr netten Streckenposten und Helfern. Mehr muss nicht sein. Man kam sich als Marathon-Fahrer nicht als Teilnehmer zweiter Klasse vor.
Es war super. Danke an den Veranstalter und Lob an die Kuchenbäcker; der hat sehr gut geschmeckt.
Nach dem Rennen haben wir uns dann noch mit Meinolf und Henning zu einer gemeinsamen Tandemausfahrt verabredet, wo wir dann vielleicht auch mal vorne fahren dürfen :-). Ort und Zeit müssen wir noch finden.
Abends gönnten wir uns dann bei Toni in Wenholthausen eine große Pizza Calzone (übrigens die beste aus dem ganzen Sauerland), als uns dann nach dem Essen unsere Diät wieder einfiel. Aber bis Grafschaft ist es ja noch lange hin und die neuen Kettenblätter aus Stahl halten bestimmt noch eine Calzone mehr aus. Auch die Bremse?
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MTB-Marathon Saalhausen 12.07.2008
Morgens um 6:30 Uhr bei strahlend blauem Himmel aufgestanden. Klasse, super Wetter für einen Marathon. Also frühstücken, Sachen packen, Tandem laden und ab nach Saalhausen.
Gerade angekommen, war nichts mehr vom blauen Himmel zu sehen, denn der hatte sich hinter einer riesengroßen dunklen Wolke versteckt, die dann auch noch mit aller Macht zeigen wollte was in ihr steckt. Doch ganz harte Biker fahren sich auch bei strömendem Regen warm (und nass ).
Wir aber blieben bis 15 Min. vor dem Start im Auto sitzen, bis sich dann auch wieder der Himmel gnädig zeigte. Also Startnummer ans Tandem und ab zum Start.
Da sich der Veranstalter aber für dieses Wochenende viel vorgenommen hatte, liefen mehrere Rennen gleichzeitig, so dass nur noch sehr wenig Platz für die Startaufstellung des Marathons übrig blieb. Durch den Regen hat sich dann der Start auch noch um ca. eine halbe Stunde verschoben.
Nach kurzer Absprache einigten wir uns darauf, ganz nach hinten in die Startaufstellung zu gehen, da es angeblich kurz nach dem Start einen sehr steilen und mit Wurzeln durchsetzten Anstieg geben würde und wir die anderen mit unserem Tandem nicht ausbremsen wollten. Auf solchen Wurzeltrails ist ein Tandem, falls das Vorderrad mal wegrutscht, nur noch sehr schwer im Gleichgewicht zu halten. Es könnte dann sein, dass wir auch mal vom Rad müssen und so vielleicht die Nachfolgenden behindern würden.
Wir haben dann festgestellt, dass in der hinteren Startaufstellung nicht die verbissenen Biker stehen, sondern die, die dabei sind um Spaß zu haben. Und den hatten wir schon vor dem Start, da wir nette Bikerinnen und Biker vom letzten Jahr wieder getroffen sowie andere kennen gelernt haben, die sich nicht als Konkurrenz sondern als Sportskollegen sahen.
Gegen 11:30 Uhr Start zum Marathon.
Es ging auf einen Prolog wieder am Start/Zielbereich vorbei. Danach durch den Ort und weiter über Asphalt wo wir natürlich mit unserem Tandem sehr schnell unterwegs waren und schon einige Fahrer überholen konnten. Nach circa 4 km ging es dann auf Schotter bergauf. Wir sahen aber immer noch keinen Wurzeltrail (da hat wohl jemand die Strecke andersherum trainiert). Es folgten immer wieder sehr lange und steile Anstiege sowie sehr schnelle Abfahrten wo unsere Scheibenbremsen zeigen mussten ob sie halten oder nicht (sie hielten). Dann nach ca. 15 km ein Wurzeltrail! Wir hatten damit aber keine Probleme. Die Wege waren zwar sehr nass; wir konnten aber bis auf eine Spitzkehre das ganze Rennen ohne abzusteigen durchfahren.
Viele Fahrer beschwerten sich, dass sie stellenweise die Strecke nur sehr schwer finden konnten oder sich sogar verfahren haben. Damit hatten wir auf unserem Tandem keine Probleme, denn vier Augen sehen mehr als zwei. Was uns aber zu schaffen machte, war, dass die Veranstaltung ca. 8 km länger als in der Ausschreibung angegeben war und man sich geistig und körperlich schon auf das Ziel eingestellt hatte. Das Ziel schon in Sichtweite (die km lt. Ausschreibung waren auch um) wurden wir noch mal nach links auf eine Runde über einen Berg geschickt (was dann aber der schönste Teil der Veranstaltung war). Doch einige Teilnehmer waren konditionell so am Ende, dass sich die Streckenposten einiges anhören mussten, da das Ziel noch so weit weg war.
Wir möchten uns an dieser Stelle aber mal bei allen Streckenposten bedanken, dass sie sich bei so einem Sch...wetter in den Wald gestellt haben und uns sogar noch anfeuerten. DANKE!
Als wir nun auch noch den schönen Singeltrail hinter uns gebracht hatten, ging es nur noch Berg ab bis ins Ziel wo wir wieder mal mit sehr viel Beifall empfangen wurden.
Da es im Ziel nach und nach immer enger wurde, haben wir uns entschlossen nach Hause zu fahren obwohl wir uns noch gerne die Verkaufsstände und die restliche Veranstaltung angeschaut hätten.
Aber sonst war es für uns als Teilnehmer mal wieder eine der schönsten Veranstaltungen im Jahr.
Vielen Dank an die Veranstalter und ihre Helfer. Wir kommen nächstes Jahr bestimmt wieder.
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Sundern, 21.06.2008
Wir haben eine nette e-mail von einem Tandem-Team aus Attendorn erhalten, worüber wir uns sehr gefreut haben. Diese möchten wir gerne auf unserer Homepage veröffentlichen:
Hallo Ihr Tandem-Racer,
über "youtube" bin ich auf Eure Seite gelangt und habe mal ein wenig rumgestöbert. Schöne Seite! Jedoch sind wir harmloser als von Euch dargestellt ;)
Seitdem ich meinem sehbehinderten Sportskollegen Meinolf, welchem auch das Tandem gehört, von dieser Seite erzählt habe, brennt er auf ein Treffen und eine gemeinsame Tour mit Euch.
Meinolf betreibt seit nunmehr 5 - 6 Jahren Leistungssport und hat mit einer Vielzahl von Trainigspartnern ein immenses Trainingspensum (ca. 15 tkm mit dem Rad 2007). Hinzu kommen unzählige Laufeinheiten und Aufenthalte in der Muckibude.
Leider oder besser gesagt erfreulicherweise sind wir die nächsten Wochenenden gut auf Tour (diese Woche DM der Behinderten, in 2 Wochen Dreiländergiro). Dennoch wäre es schön in naher Zukunft mal eine gemeinsame Tour auf die Reihe zu bekommen. Kommen aus Finnentrop bzw. Grevenbrück. Ein Treffpunkt in der Mitte wäre wohl machbar. Ansonsten bliebe uns ein Transport mit dem Auto.
Mit sportlichem Grüßen,
Henning Rettler
Natürlich werden wir uns mit Henning und Meinolf für eine gemeinsame Tour verabreden, auf die wir uns auch schon sehr freuen.
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Mega-Sports am 26.04.2008 Sundern-Hagen.
Video: http://de.youtube.com/watch?v=jL8oPoR9Ibg
Zwei Jahre haben wir uns auf unser Heim-Rennen in Sundern gefreut und drauf hingefiebert (letztes Jahr konnten wir aufgrund einer Familienfeier nicht zusammen teilnehmen).
Da wir ja ein Team sind und alles zusammen machen, kriegten wir auch prompt beide vier Tage vor dem Rennen “Hals- und Nasen Probleme“ (Erkältung).
Drei Tage mussten zum Auskurieren reichen, da uns am Start bei Mega Sports sehr viel gelegen war.
Nun standen wir bei schönem Wetter und ich vollgepumpt mit Tabletten (Grippetabletten; kein Doping) am Start bei der Firma SKS in Sundern, wo wir dann erfuhren, dass noch zwei andere Tandems am Start waren. Darunter ein Team aus Attendorn, von denen ich schon mehrere Berichte im Internet gelesen habe und vor Ehrfurcht fast erstarrt bin, weil die beiden auf anderen Veranstaltungen super Zeiten gefahren sind.
Doch dann sahen wir, dass die beiden eine andere Streckenlänge als wir gewählt hatten und wir so keinen direkten Zeitenkampf austragen konnten (oder mussten !!).
Dann kam auf einmal eine sehr nette Bikerin (optisch und auch vom Auftreten her) auf uns zu, die sich dann als Copilotin des zweiten Tandems vorstellte. Ich fragte Raimund dann, ob er etwas dagegen hätte, wenn wir ausnahmsweise mal die Copiloten (Hi, hi, hi) austauschen würden, was er aber sofort ablehnte. Ich glaube, er hat mit dem Gedanken gespielt , seinen Fahrer gegen die Bikerin auszutauschen.
Doch Spaß bei Seite, nun wieder zum Rennen:
Pünktlich um 11.00 Uhr wurde das Feld von fast 1.400 Bikern gestartet.
Die Strecke führte mitten durch Sunderns City, wo sehr viel Zuschauer die Fahrer anfeuerten.
Darunter natürlich sehr viele Freunde, Bekannte, Verwandte, Arbeitskolleginnen und -kollegen, die uns mit Transparenten sowie vor der Veranstaltung mit Glücksbringern anfeuerten.
- Vielen Dank für Eure Unterstützung. Wir haben uns sehr darüber gefreut-.


Vor der Veranstaltung haben wir allerdings einen verhängnisvollen Fehler gemacht: Wir haben allen Freunden und Bekannten gesagt, dass sie sich in Fahrtrichtung rechts an die Strecke stellen sollen, wenn sie uns sehen möchten. Wir haben dann auch versucht, uns rechts zu halten; war aber eine scheiß Idee. Wir mussten nämlich feststellen, dass wir in Deutschland leben und alle so erzogen wurden, dass die Langsamen rechts zu fahren haben.
So blieb uns nichts anderes übrig, nach links auf die Überholspur zu wechseln und immer wieder nach rechts einzuscheren, wo wir Bekannte vermuteten.
Hat uns immer wieder Zeit gekostet; aber was tut man nicht alles um mal vom heimischen Publikum angefeuert zu werden.( Danke! War Super)
Zwischen Sundern und Allendorf konnten wir dann links bleiben, wo wir nun endlich die Vorteile unseres Tandems (höhere Endgeschwindigkeit auf Teer gegenüber normalen Bikes) nutzen konnten.
Dann ging es vom Teer in die Feld- und Waldwege, die durch die Regenschauer der Vortage sehr aufgeweicht waren. Wir bekamen mit dem Tandem dann so unsere Probleme, weil es bergab nur noch sehr schwer zu beherrschen war und bergauf durch die doppelte Tretkraft sofort anfing durchzudrehen. Das zog sich hin bis Wildewiese, wo der erste Verpflegungspunkt war.
Ab dort ging es dann fast nur noch bergab, wo unsere neue Federgabel und die neuen Scheibenbremsen zeigen konnten, ob sie was taugen. Aber alles hat mit voller Punktzahl bestanden.
Wieder in Hagen angekommen, wo es kurz vor dem Ziel noch mal eng und gefährlich wurde, (es hatte an einer berüchtigten Stelle schon einige Stürze gegeben), konnten wir ohne Probleme bis ins Ziel fahren.
Es wurde für uns ein unvergesslicher Zieleinlauf, da wir als erstes Tandem Hagen erreicht haben und dementsprechend empfangen wurden.
Wir danken dem Veranstalter und dem Wettergott für den gelungenen Marathon und freuen uns schon auf den 25. April 2009 auf Mega-Sports in Sundern-Hagen. Dann sollen sich aber bitte alle auf die linke Straßenseite stellen.
Fotos und ein Video folgen.
Auf www.dorfinfo.de sind schon über 400 Fotos über Mega-Sports zu sehen.
P.S:
An die Fun-Marathon-Biker, die sich beim Kaufpark in Sundern aus den Büschen ins vordere Starterfeld gemogelt haben: Ihr seid ziehmlich unsportlich und halb Sundern lacht über euch. Und dann kommt ihr nicht mal (trotz super Material) in die vorderen Ränge.
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Dies ist ein Bericht von Andreas für alle die damit liebäugeln, sich ein Tandem anzuschaffen oder sogar damit an MTB-Marathons teilzunehmen.
Bei mir war es so, dass ich das Tandem ursprünglich nicht für Marathon-Veranstaltungen gekauft habe, sondern um mit meiner Frau Steffi schöne Radtouren zu unternehmen.
Da ich bis dahin erheblich mehr Kilometer auf dem Mountainbike zurückgelegt hatte als Steffi, war ich auch entsprechend besser trainiert. Der Leistungsunterschied war sehr deutlich. Obwohl ich versuchte, sie bei unseren Touren nicht zu überfordern, kam sie doch des öfteren an ihre Grenzen. Ich hatte ihr gegenüber dann immer ein schlechtes Gewissen und befürchtet, dass ihr die Touren keinen Spaß machen.
Eines Tages las ich im Internet (www.sudibe.de) einen Artikel über ein Tandem. Darin stand, dass man auf einem Tandem immer so schnell ist wie der stärkere der beiden Fahrer. Und somit war bei mir die Idee geboren, uns ein Tandem zu zulegen. Doch ich war mir nicht sicher, ob Steffi überhaupt mitfahren würde. Es hat dann noch über ein Jahr gedauert, bis ich mich zum endgültigen Kauf entschlossen habe. Ich hatte das Gefühl, dass man auf einem Tandem bestimmt belächelt wird. Weiterhin wäre es bei dem recht hohen Preis eines Tandems natürlich auch schade, wenn es mehr in der Garage steht als dass es gefahren wird.
Nach einer langen Suche im Internet bin ich dann bei der Marke “Ciclib“ fündig geworden.
Das Preis-Leistungsverhältnis war optimal, da das Bike fast eine komplette XT-Ausstattung besaß.
Ich habe das Tandem mit Klickpedalen ausgestattet, die sehr sinnvoll sind. Es kann sonst vorkommen, dass der stärkere Fahrer durch seinen Antritt dem Mitfahrer die Pedalen unter seinen Schuhen wegzieht und dieser kurzzeitig ins Leere tritt.
Nach kurzer Eingewöhnungsphase waren wir beide ganz begeistert von unserem Tandem. Wir konnten feststellen, dass jeder nur die Kraft in die Pedalen geben muss, die er im Stande ist, zu leisten. Steffi wurde nicht mehr überfordert und wir konnten fast jeden Anstieg meistern. Und belächelt wurden wir auch nicht. Ganz im Gegenteil: Selbst Wanderer, die sonst schon mal mit Mountainbikern schimpfen, haben meistens einen flotten Spruch auf den Lippen. Wie z. B.: “Die da hinten tritt ja gar nicht mit“!
Nach einiger Zeit wollten wir dann auch Touren außerhalb des Sauerlandes unternehmen. Dafür waren wir jedoch gezwungen, uns einen entsprechenden Pkw-Anhänger anzuschaffen, da das Tandem nicht auf einen handelsüblichen Fahrradträger passt.
Da ich schon einige Jahre an Mountainbike-Marathons teilgenommen hatte, kam mir die Idee, es doch auch einmal mit einem Tandem zu versuchen. Ich sah hierin eine besondere Herausforderung, da ein Tandem seinen Piloten ein besonderes fahrerisches Geschick und eine gute Koordination abverlangt.
Ich fand jedoch zunächst niemanden, der sich als “Copilot“ hinten aufs Bike setzen wollte.
Mein Opa sagte früher immer wenn er zu mir ins Auto stieg: “Junge, ich lege jetzt mein Leben in deine Hände.“ Und genau das tut der “Copilot“, da er keinerlei Möglichkeit hat, in das Fahrgeschehen einzugreifen. Bremsen und Schaltung werden nur vom Vordermann bedient.
Raimund und ich haben uns erst nach einigen Radtouren mit “normalen“ Bikes als Team zusammengefunden. Das Team “Tandem-Race Sundern“ war geboren, nachdem wir festgestellt haben, dass wir konditionell und fahrtechnisch auf gleichem Level fahren und uns sehr gut verstehen.
Bei unserem ersten Marathon-Rennen (Mega-Sports 2006) mussten wir leider schnell feststellen, dass unsere Übersetzung (zu große Kettenblätter) nicht für Rennverstaltungen ausgelegt war. Nach ca. 30 km verbogen sich an unserem kleinsten (Alu-)Kettenblatt die Zähne. Wir konnten dadurch den letzten steilen Berg nicht bewältigen, und fuhren ohne Wertung ist Ziel, wo wir von den Zuschauern trotzdem mit Begeisterung empfangen wurden.
Das war für uns der Grund, beim nächsten Rennen mit neuen Kettenblättern, die wir aufgrund des besonderen Lochkreises und unseres Übersetzungswunsches nur in Frankreich bekamen, wieder anzutreten.
Wir starteten das nächste mal beim Rennen in Saalhausen. Dieses mal hatten wir keine Probleme mehr an den Steigungen, jedoch mit den langen Abfahrten. Das Tandem besaß bis dahin eine “HS33“-Felgenbremse, die eine sehr gute Bremswirkung hat. Durch das hohe Gewicht des Tandems und das lange Bremsen erhitzten sich die Felgen derart, dass sogar das Felgenband geschmolzen war. Als wir an einem Bergabstück gerade eine Bikerin überholen wollten, platzte uns der vordere Reifen. Nach notdürftiger Reparatur und trotz vorsichtiger Fahrweise platzte der Reifen kurz vor dem Ziel erneut.
Auch diesen Schaden konnten wir noch einmal reparieren und bis ins Ziel weiterfahren.
Hieraus hatten wir nun wieder gelernt.
Die Folge war:
Das Tandem wurde hinten mit einer Scheibenbremse ausgestattet. Eine Scheibenbremse für vorne war nicht möglich, da die Gabel keine Aufnahme für den Scheibenbremssattel besaß.
Beim nächsten Rennen in Nordenau starteten wir dann mit einem mulmigen Gefühl im Magen. “Ob dieses mal wohl alles hält?“
Doch es zeigte sich, dass die neue Scheibenbremse auf langen Abfahrten gut zum Einsatz kam und wir keine Überhitzungsprobleme mehr hatten.
Leider verbog sich aber wieder das kleine Kettenblatt. Wir mussten deshalb den letzten Anstieg sogar schieben; kamen aber trotzdem ins Ziel, wo wir wieder mit viel Beifall von den Zuschauern empfangen wurden.

Nach diesem Rennen entschlossen wir uns, für das Tandem eine komplett neue Tandem-Kurbelgarnitur von Shimano zu kaufen. Diese war zwar recht teuer, aber man bekommt in jedem Bike-Shop Ersatzteile. Weiterhin sind die Kettenblätter aus Stahl, die sich als erheblich haltbarer gezeigt haben. Bis heute hatten wir jedenfalls keine Probleme mit verbogenen “Zähnen“ mehr und kamen bei jeder Veranstaltung ins Ziel.
In diesem Winter ist das Tandem noch mit einer Federgabel Typ “marzocchi dirt jumper“ ausgestattet worden, wodurch es nun auch möglich ist, vorne auf Scheibenbremsen um zurüsten.
Nicht jede Federgabel oder Scheibenbremse hat allerdings eine Zulassung/Freigabe für ein Tandem. Das sollte man vorher prüfen, da es sonst Probleme mit der Garantie und auch dem Versicherungsschutz gibt.
Tipp:
Nicht bei jeder Unfallversicherung ist auch ein Versicherungs- schutz für die Teilnahme an Sport-/ Rennveranstaltungen enthalten. Das sollte man sich besser von seiner Versicherung vorher bestätigen lassen.
Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Beitrag die Entscheidung für ein Tandem erleichtern. Tandems gibt es mittlerweile einige gute auf dem Markt. Schwieriger ist aber das Angebot an “Copiloten“. Also besser erst den Mitfahrer suchen. Dann das Tandem kaufen.
Als Team muss man sich gut verstehen, da man auf dem Tandem -fast wie siamesische Zwillinge- fährt und viel Zeit miteinander verbringen muss.
Wir haben auch nach den Rennen immer sehr viel Spaß, da wir anschließend noch stundenlang über unsere “Heldentaten“ erzählen und lachen können.
Vielleicht trifft man sich ja mal bei einem der nächsten MTB-Marathons.
Habt ihr noch eine Frage, dann schickt uns einfach eine e-mail, die wir gerne beantworten.
Ihr dürft auch schreiben, wenn wir für euch werben sollen. Denn wir haben die Erfahrung gemacht, dass ein Tandem nicht in der Masse von über 1.000 Startern untergeht, sondern sich von allen anderen abhebt und auffällt.
Drückt uns die Daumen für die Saison 2008.
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